Nachkalkulation fürs Handwerk.

Was der Auftrag wirklich gekostet hat

Viele Betriebe wissen, was sie angeboten haben, aber nicht, was der Auftrag am Ende gekostet hat. Damit kalkuliert man den nächsten genauso, und der Fehler wiederholt sich.

Jetzt testenTermin buchen
  • 14 Tage kostenlos
  • Keine Kreditkarte
  • Server in Deutschland
  • DSGVO-konform
Nachkalkulation im Handwerk mit geplanten und tatsächlichen Zeiten
5.0
Artesa Bewertungen auf Capterra

Nachkalkulation ist der Blick zurück: Wie viele Stunden waren geplant, wie viele sind tatsächlich angefallen, und wo ist die Differenz entstanden. Genau das meint der Soll-Ist-Vergleich: die geplanten Stunden als Soll, die erfassten als Ist, und dazwischen die Abweichung, die es zu verstehen gilt.

Dafür reichen belastbar erfasste Zeiten am Auftrag. Eine ausgefeilte Kalkulationssoftware braucht es dazu nicht.

Nachkalkulation ist nicht Kalkulation

Artesa ist kein Kalkulationsprogramm. Wer Angebote mit Leistungsverzeichnis, Aufschlagsätzen und GAEB-Austausch rechnen will, braucht dafür weiterhin sein ERP oder seine Kalkulationssoftware. Artesa liefert die Zeiten, mit denen sich prüfen lässt, ob die Kalkulation gestimmt hat, und gibt sie über Schnittstellen weiter.

Früher

Bei dem Auftrag haben wir glaube ich draufgezahlt.

Chef, nach der Schlussrechnung
Heute

Mit erfassten Zeiten am Auftrag ist es keine Vermutung mehr:

  • Geplante und tatsächliche Stunden nebeneinander.
  • Sichtbar, welcher Arbeitsschritt aus dem Ruder lief.
  • Vergleichbar über mehrere Aufträge desselben Typs.
  • Grundlage für das nächste Angebot.

Der Soll-Ist-Vergleich, während der Auftrag läuft

Im Betrieb gilt Nachkalkulation meistens als Rückblick: Schlussrechnung raus, dann irgendwann die Zahlen anschauen. Für den nächsten Auftrag ist das viel wert, für den laufenden kommt es zu spät.

Weil die Stunden täglich auf den Arbeitsschritt gebucht werden, steht der Soll-Ist-Stand in der Auftragsakte aber schon, während der Auftrag läuft. Ist die Hälfte der Schritte abgehakt und zwei Drittel der Stunden verbraucht, lässt sich noch nachbesetzen, die Reihenfolge drehen oder der Mehraufwand ansprechen. Acht Wochen später bleibt nur die Feststellung. Wer den Betrieb führt, liest den Zwischenstand als Margenfrage.

Geplante und erfasste Zeiten je Auftrag im Vergleich.

Plan gegen Realität

In der Auftragsakte stehen die erfassten Zeiten beim Auftrag. Du siehst, wie viel eingeplant war und was daraus geworden ist, aufgeschlüsselt nach Arbeitsschritt, inklusive Fahrt und Werkstattzeit.

Damit findest du nicht nur heraus, dass es länger gedauert hat, sondern auch wo.

Zeiten werden direkt auf den Auftrag gebucht.

Die Datenqualität entscheidet

Eine Nachkalkulation ist nur so gut wie die Zeiterfassung darunter. Werden Stunden pauschal am Monatsende eingetragen, ist die Auswertung wertlos.

Deshalb bucht Artesa jede Zeit direkt auf den Auftrag, im Moment der Arbeit. Aus denselben Buchungen entsteht nebenbei der digitale Stundenzettel für den Lohn.

Zeiten gehen über Schnittstellen an ERP und Buchhaltung.

Weiter ins ERP

Für die kaufmännische Auswertung gehen die Zeiten dorthin, wo bei dir gerechnet wird. Dafür gibt es Export, Schnittstellen und eine REST-API.

Wer daraus betriebsweite Kennzahlen bauen will, zieht sich die Zeiten auf demselben Weg in sein Auswertungswerkzeug.

Excel-Tabelle oder erfasste Zeiten

In vielen Betrieben liegt eine Nachkalkulations-Tabelle in Excel, selbst gebaut und über Jahre gewachsen. An der Rechnung ist nichts falsch, das Problem ist eine einzige Spalte: das Ist. Die Stunden kommen aus Zetteln, werden Wochen später abgetippt und nur auf Tagesebene, und die Tabelle rechnet mit einer Schätzung weiter.

Diese Spalte füllt Artesa: gebucht im Moment der Arbeit, auf Auftrag und Arbeitsschritt, per App oder am Terminal in der Werkstatt, siehe Projektzeiterfassung. Deine Tabelle kannst du behalten, sie bekommt die Stunden über Export und Schnittstellen geliefert.

Woran die Stunden verloren gehen

Dass ein Auftrag über Plan liegt, ist die halbe Information. Interessant wird die Frage, wo die Stunden geblieben sind. In der Praxis sind es fast immer dieselben Verlustquellen.

  • Fahrt- und Rüstzeiten

    Nie eingeplant, aber jede Woche da: Anfahrt, Material laden, Baustelle einrichten, aufräumen. In Artesa hängen Fahrt und Werkstattzeit als eigene Positionen am Arbeitsschritt, statt in der Montage zu verschwinden. Ob solche Zeiten in der Kapazität mitzählen, beantwortet die Kapazitätsplanung.

  • Warten auf Vorgewerk oder Material

    Die Kolonne steht, weil der Estrich noch nicht trocken oder die Lieferung nicht da ist. Solche Behinderungen hältst du im Bautagesbericht fest, dann hat die Abweichung später einen Beleg.

  • Nacharbeit

    Zweite Anfahrt wegen einer Kleinigkeit, Nachbessern nach der Abnahme. Diese Stunden stehen selten im Angebot, landen aber immer auf dem Auftrag. Was auf Zuruf dazukam, hältst du im Regiebericht fest und lässt ihn vor Ort unterschreiben.

  • Andere Besetzung als geplant

    Ein Schritt war mit zwei Mann kalkuliert und ist mit drei gefahren worden. Die Dauer stimmt dann sogar, die Stunden nicht. Deshalb hinterlegst du je Arbeitsschritt beides: Dauer und Personenanzahl.

Ein Beispiel in Stunden

16 Stunden über Plan, gut 20 Prozent. Der entscheidende Punkt steht nicht in der Summenzeile: Werkstatt und Vorbereitung liegen punktgenau, die gesamte Abweichung steckt in einem Schritt.

Aus der Summe allein folgt beim nächsten Angebot ein pauschaler Aufschlag über alles, und die Werkstatt wird gleich mit falsch angesetzt. Je Schritt bleiben die Werkstattzeiten, wie sie sind, und nur der Montageblock wird neu angesetzt. Dass Hallen- und Montagestunden getrennt lesbar bleiben, entscheidet bei Betrieben mit eigener Fertigung und Einbau vor Ort über den Wert der Auswertung.

Gerechnet wird in Stunden, nicht in Euro. Darauf setzt Objekteinrichtung Hengelhaupt, wo die Zeiten auf dem Arbeitsschritt landen und die Grundlage nebenbei entsteht.

Was die Auswertung für den nächsten Auftrag ändert

Eine Nachkalkulation, die nur zur Kenntnis genommen wird, ist eine Fleißaufgabe. Der Nutzen entsteht, wenn die Zahlen zurück in die Planung laufen: Zeigen die erfassten Zeiten über mehrere Aufträge desselben Typs, dass die Montage regelmäßig 15 Stunden länger dauert, änderst du den Wert im Standardablauf, und die nächste Planung startet realistischer.

Ein einzelner Ausreißer sagt wenig. Dreimal hintereinander 20 Prozent über Plan ist ein Kalkulationsproblem und kein Pech. Die Angebotsseite bleibt im ERP, Artesa liefert die Erfahrungswerte dazu. Die Schritte selbst entstehen in der Auftragsplanung, und mit der korrigierten Dauer trägt auch die Terminplanung wieder.

Hat sich der Auftrag gerechnet?

14 Tage selbst testen oder vorher mit uns telefonieren

Du hast einen Auftrag, bei dem du bis heute nicht weißt, ob er sich gerechnet hat? Erzähl uns, wie er aufgebaut war. Wir gehen ihn mit dir durch: welche Arbeitsschritte er hätte haben müssen, wo die Stunden gebucht worden wären und was am Ende in der Auswertung stünde.

Jetzt testenTermin buchen

Lieber erst zuschauen? Komm ins kostenlose Live-Webinar am 15.09. um 15:00 Uhr

  • 14 Tage kostenlos
  • Keine Kreditkarte
  • Server in Deutschland
  • DSGVO-konform

Das sagen Betriebe, die damit arbeiten

Sanierter Mehrfamilienhaus-Altbau – Referenzobjekt von Boddensegler Immobilien Management
Logo Boddensegler Immobilien Management
Bauunternehmen 4 Mitarbeiter
Kay Brandenburg
Geschäftsführer Boddensegler Immobilien Management
Artesa unterstützt uns zuverlässig bei der Planung und Durchführung. Mein Team ist immer auf dem neuesten Stand und ich habe einen klaren Überblick über den Fortschritt unserer Aufträge.
Drei Gerüstbauer der Gerüstbau Gabel KG auf einem frisch errichteten Stahlgerüst vor blauem Himmel
Logo Gerüstbau Gabel KG
Gerüstbau 12 Mitarbeiter
Yvonne Gabel
Geschäftsführung Gerüstbau Gabel KG
Mit unserem Kalkulationsprogramm erstellen wir Angebote und Rechnungen - mit Artesa planen wir die Woche durch. Aufbau- und Abbau-Termine haben wir so sauber im Blick und können unsere Kolonnen optimal einteilen.
Moderne Glas-Terrassenüberdachung an einem Wohnhaus – Referenzobjekt von Lebenstraum Terrasse
Logo Lebenstraum Terrasse
Bauelemente 10 Mitarbeiter
Bernd Kentzler
Geschäftsführer Lebens[t]raum Terrasse
Die Kommunikation zwischen Büro und Monteuren hat sich mit Artesa deutlich verbessert - dank projektbezogenem Chatverlauf ohne Datenverlust.
Team der Leonhard Paul GmbH im Firmengebäude in Freiburg
Logo Leonhard Paul GmbH
Fenster & Türen 30 Mitarbeiter
Leonhard Paul GmbH
Die Software ist praxisnah aufgebaut und unterstützt unsere täglichen Abläufe zuverlässig. Besonders gefällt uns, dass regelmäßig sinnvolle Weiterentwicklungen kommen und das Team dahinter engagiert und motiviert wirkt.
Mehrgeschossiger Rohbau mit blauem Gerüstnetz und Baukränen – Baustelle von MPG Marius Perseke Gerüstbau
Logo MPG Marius Perseke Gerüstbau
Gerüstbau 43 Mitarbeiter
Marius Perseke
Gerüstbaumeister MPG Marius Perseke Gerüstbau
Artesa hat unsere Baustellenplanung deutlich vereinfacht. Wir sehen sofort, welche Aufbau- und Abbautermine anstehen und haben auch Abwesenheiten wie Urlaub oder Schule direkt im Blick.
Moderne Holztreppe mit Glasgeländer in einem Wohnhaus – gefertigt von Treppen Schmidt
Logo Treppen Schmidt
Treppenbau 18 Mitarbeiter
Nicolas Schmidt
Geschäftsführer Treppen Schmidt
Mit Artesa gelingt es mir, auch von Unterwegs den Überblick zu behalten und meinen Betrieb zu steuern. Außerdem kann ich meine Werkstatt viel besser auslasten und insgesamt mehr Aufträge in kürzerer Zeit bearbeiten.

Häufig gestellte Fragen

Funktionen im Überblick