RFID-Zeiterfassung fürs Handwerk.

Chip dran, Zeit läuft

Nicht jeder will zum Stempeln das Handy rausholen. In der Werkstatt geht es mit einem Chip oder einer Karte schneller: an den Leser halten, fertig. Die Zeit landet trotzdem digital im richtigen Auftrag.

Jetzt testenTermin buchen
  • 14 Tage kostenlos
  • Keine Kreditkarte
  • Server in Deutschland
  • DSGVO-konform
RFID-Zeiterfassung im Handwerk am Terminal in der Werkstatt
5.0
Artesa Bewertungen auf Capterra

RFID steht für Radio-Frequency Identification. Jeder Mitarbeiter bekommt einen Chip, einen Schlüsselanhänger oder eine Karte mit einer eindeutigen Kennung. Ein Leser am Werkstatttor oder im Büro erkennt sie und bucht die Zeit.

Chip und Handy schließen sich dabei nicht aus. Viele Betriebe fahren beides parallel: Chip in der Werkstatt, Handwerker-App auf der Baustelle. Beide Buchungen landen im selben Stundenzettel. Am häufigsten ist das dort, wo eigene Fertigung und Einbau vor Ort zusammenkommen.

Chips, Karten und Lesegeräte: was du wirklich brauchst

Die Einkaufsliste ist kurz: ein Lesegerät je Stempelstelle und ein Transponder pro Person. Das Lesegerät hängt per USB an einem Rechner oder Tablet, das in der Werkstatt ohnehin steht. Ein eigenes Gerät nur fürs Stempeln braucht es dafür nicht.

  • Schlüsselanhänger

    Der Klassiker in der Werkstatt. Hält am meisten aus und übersteht zur Not die Wäsche.

  • Karte im Scheckkartenformat

    Mit Name und Foto bedruckbar, sinnvoll wenn ohnehin ein Ausweis getragen wird.

Technisch läuft das im Handwerk fast immer über HF, also NFC bei 13,56 MHz. Diese Chips lesen auch moderne Smartphones, ältere Werksausweise mit 125 kHz brauchen dagegen ein passendes Lesegerät. UHF mit mehreren Metern Reichweite klingt bequem, stempelt aber auch den ein, der nur vorbeiläuft.

Vorhandene Werksausweise oder Schließkarten kannst du oft weiterverwenden. Mit einem Testgerät ist in ein paar Minuten geklärt, ob der Chip lesbar ist. Welche Geräte sich im Handwerk bewährt haben, steht in unseren Hardware-Empfehlungen.

Was RFID-Zeiterfassung kostet

  • Einmalig: Leser und Transponder

    Ein RFID-Lesegerät ab etwa 20 Euro, dazu Transponder für wenige Euro pro Stück (Stand: August 2026). Vorhandene Rechner und Tablets lassen sich nachrüsten, unter Windows genauso wie unter Android.

  • Laufend: die Lizenz pro Mitarbeiter

    RFID ist keine eigene Produktlinie mit eigenem Preisschild, sondern eine zusätzliche Stempelart neben App und Rechner. Was die Lizenz kostet, steht auf der Seite Preise.

  • Zum Vergleich: geschlossene Terminals

    Anbieter mit eigenem Terminal liegen pro Stempelstelle schnell im mittleren dreistelligen Bereich. Bei drei Stellen in der Halle ist das ein vierstelliger Betrag, bevor die erste Stunde erfasst ist.

Terminal zeigt die eingeteilten Aufträge und die eigenen Zeiten.

Was am Terminal zu sehen ist

Auf dem Bildschirm neben dem Leser stehen die Aufträge, für die der Mitarbeiter heute eingeteilt ist. Er wählt aus, worauf gestempelt wird, und muss nichts suchen. Was dort auftaucht, hat tags zuvor die Werkstattleitung über die Werkstattplanung auf die Arbeitsbereiche gelegt.

Neben den Aufträgen stehen die Verteilzeiten: Halle aufräumen, Lager, Fahrzeugpflege. Darauf bucht, wer gerade an keinem Kundenauftrag arbeitet. Wie groß dieser Anteil in der Praxis ausfällt und warum sich die Trennung lohnt, rechnet die Kapazitätsplanung vor.

Darunter sieht er seine bereits erfassten Zeiten und kann prüfen, ob alles stimmt. Nach kurzer Inaktivität loggt sich das Terminal automatisch aus, damit der Nächste keine fremden Daten vor sich hat.

Erfasste Zeiten werden direkt dem Auftrag zugeordnet.

Die Zeit landet auf dem Auftrag

Der Unterschied zur klassischen Stempeluhr: Es wird nicht nur „da“ und „weg“ erfasst, sondern die Zeit dem Auftrag zugeordnet. Damit ist sie später für die Nachkalkulation brauchbar und nicht nur für die Lohnabrechnung.

Die auftragsbezogene Buchung insgesamt übernimmt die Projektzeiterfassung. Wie sich ein Terminal in der Halle gegen die Systeme aus der Industrie schlägt, vergleichen wir im Blog „PPS, MES oder Plantafel“.

Welche Stempelart passt zu welchem Betrieb

  • Chip oder Karte

    Am schnellsten beim Schichtwechsel, wenn zehn Leute kurz hintereinander stempeln. Ein Identitätsnachweis ist der Chip allerdings nicht: Wer den Anhänger eines Kollegen dabei hat, kann für ihn buchen.

  • App mit persönlichem Login

    Die Buchung hängt am Benutzerkonto statt an einem Gegenstand in der Hosentasche. Auf der Baustelle ist die Handwerker-App ohnehin der Weg, weil dort kein Terminal steht.

  • Fingerabdruck

    Schließt das Mitstempeln technisch aus, verarbeitet dafür biometrische Daten nach Art. 9 DSGVO: besondere Rechtsgrundlage, Dokumentation, meist eine Folgenabschätzung und eine Alternative für jeden, der nicht mitmachen will.

Artesa unterstützt Chip und App. Biometrie haben wir bewusst weggelassen: Der Aufwand für Einführung und Dokumentation steht in den meisten Handwerksbetrieben in keinem Verhältnis zum Problem. Gegenseitiges Einstempeln ist eine Frage von Absprachen im Team.

Erst planen, dann Terminals bestellen

14 Tage selbst testen oder vorher mit uns telefonieren

Sag uns, wie viele Stempelstellen du brauchst und wo sie hängen sollen. Am Telefon klären wir, welches Lesegerät dazu passt und welche Aufträge am Terminal auftauchen. Bestellen kannst du danach immer noch.

Jetzt testenTermin buchen

Lieber erst zuschauen? Komm ins kostenlose Live-Webinar am 15.09. um 15:00 Uhr

  • 14 Tage kostenlos
  • Keine Kreditkarte
  • Server in Deutschland
  • DSGVO-konform

Das sagen Betriebe, die damit arbeiten

Sanierter Mehrfamilienhaus-Altbau – Referenzobjekt von Boddensegler Immobilien Management
Logo Boddensegler Immobilien Management
Bauunternehmen 4 Mitarbeiter
Kay Brandenburg
Geschäftsführer Boddensegler Immobilien Management
Artesa unterstützt uns zuverlässig bei der Planung und Durchführung. Mein Team ist immer auf dem neuesten Stand und ich habe einen klaren Überblick über den Fortschritt unserer Aufträge.
Drei Gerüstbauer der Gerüstbau Gabel KG auf einem frisch errichteten Stahlgerüst vor blauem Himmel
Logo Gerüstbau Gabel KG
Gerüstbau 12 Mitarbeiter
Yvonne Gabel
Geschäftsführung Gerüstbau Gabel KG
Mit unserem Kalkulationsprogramm erstellen wir Angebote und Rechnungen - mit Artesa planen wir die Woche durch. Aufbau- und Abbau-Termine haben wir so sauber im Blick und können unsere Kolonnen optimal einteilen.
Moderne Glas-Terrassenüberdachung an einem Wohnhaus – Referenzobjekt von Lebenstraum Terrasse
Logo Lebenstraum Terrasse
Bauelemente 10 Mitarbeiter
Bernd Kentzler
Geschäftsführer Lebens[t]raum Terrasse
Die Kommunikation zwischen Büro und Monteuren hat sich mit Artesa deutlich verbessert - dank projektbezogenem Chatverlauf ohne Datenverlust.
Team der Leonhard Paul GmbH im Firmengebäude in Freiburg
Logo Leonhard Paul GmbH
Fenster & Türen 30 Mitarbeiter
Leonhard Paul GmbH
Die Software ist praxisnah aufgebaut und unterstützt unsere täglichen Abläufe zuverlässig. Besonders gefällt uns, dass regelmäßig sinnvolle Weiterentwicklungen kommen und das Team dahinter engagiert und motiviert wirkt.
Mehrgeschossiger Rohbau mit blauem Gerüstnetz und Baukränen – Baustelle von MPG Marius Perseke Gerüstbau
Logo MPG Marius Perseke Gerüstbau
Gerüstbau 43 Mitarbeiter
Marius Perseke
Gerüstbaumeister MPG Marius Perseke Gerüstbau
Artesa hat unsere Baustellenplanung deutlich vereinfacht. Wir sehen sofort, welche Aufbau- und Abbautermine anstehen und haben auch Abwesenheiten wie Urlaub oder Schule direkt im Blick.
Moderne Holztreppe mit Glasgeländer in einem Wohnhaus – gefertigt von Treppen Schmidt
Logo Treppen Schmidt
Treppenbau 18 Mitarbeiter
Nicolas Schmidt
Geschäftsführer Treppen Schmidt
Mit Artesa gelingt es mir, auch von Unterwegs den Überblick zu behalten und meinen Betrieb zu steuern. Außerdem kann ich meine Werkstatt viel besser auslasten und insgesamt mehr Aufträge in kürzerer Zeit bearbeiten.

Häufig gestellte Fragen

Funktionen im Überblick