Krankmeldung fürs Handwerk.
Wenn morgens jemand ausfällt
Urlaub kündigt sich Monate vorher an, Krankheit um kurz vor sieben. Das Problem ist selten die Meldung selbst, sondern was danach passiert: Wer weiß Bescheid, wer springt ein, und was wird aus den Terminen von heute.

In vielen Betrieben landet die Krankmeldung auf dem Anrufbeantworter im Büro oder als Nachricht beim Vorarbeiter. Von dort muss sie weitergetragen werden: an die Planung, an das Team auf der Baustelle, an den Kunden, der heute vergeblich wartet, und am Monatsende noch an die Lohnabrechnung.
Jede dieser Weitergaben kann hängen bleiben. Deshalb ist eine Krankmeldung im Betrieb nicht nur ein Eintrag, sondern ein kleiner Ablauf: erfassen, sichtbar machen, umplanen. Welche zugesagten Termine dabei wackeln, steht an den Aufträgen in der Terminplanung. Er beginnt bei der Woche, die in der Einsatzplanung längst verteilt ist, und endet im Stundenzettel, in dem die Fehltage am Monatsende zusammenkommen.
Sag dem Chef Bescheid, ich schaff es heute nicht.
Mit erfassten Abwesenheiten hängt die Info nicht an einer Person:
- Der Ausfall steht als Abwesenheit im Kalender.
- Planung und Team sehen die Lücke sofort.
- Die betroffenen Einsätze lassen sich direkt umplanen.
- Am Monatsende ist nachvollziehbar, wer wann gefehlt hat.
Zur eAU und zum Attest
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ruft dein Lohnbüro bei der Krankenkasse ab, das läuft über die Lohnabrechnung und nicht über die Einsatzplanung. Artesa hält den Ausfall für die Planung fest und exportiert die Abwesenheiten zur Weiterverarbeitung, sonst nichts. Wie lange deine Leute sich ohne Attest krankmelden dürfen, steht in Arbeits- oder Tarifvertrag. Für den Weg der Daten in dein Lohnprogramm sieh dir die Schnittstellen an.

Erfassen, egal wer es aufnimmt
Die Krankmeldung wird als Abwesenheit eingetragen: Mitarbeiter, Grund, Zeitraum, bei Bedarf eine Anmerkung. Das geht am Rechner im Büro genauso wie unterwegs am Handy, und der Mitarbeiter kann sie auch selbst eintragen.
Weil der Grund frei definierbar ist, kannst du Krankheit, Kind krank und unbezahlte Abwesenheit auseinanderhalten statt alles in einen Topf zu werfen. Wie das in der Anwendung aussieht, steht im Handbuch.

Im Team sichtbar statt im Postfach
Sobald der Eintrag steht, sehen alle Beteiligten die Lücke im Abwesenheitskalender, zusammen mit Urlauben und Feiertagen. Niemand muss mehr rumtelefonieren, um herauszufinden, ob heute jemand fehlt.
Der Vorgesetzte und eine hinterlegte Vertretung bekommen dazu eine Benachrichtigung. Damit ist die Info verteilt, bevor der erste Kunde anruft.

Den Tag neu sortieren
Der eigentliche Aufwand steckt im Umplanen. Auf der Plantafel siehst du, was für den Ausgefallenen eingeplant war und wer heute Luft hat, und verschiebst die Einsätze entsprechend. Die Betroffenen sehen die Änderung direkt in ihrer App, sodass die Weitergabe nicht an der Telefonrunde der Bauleitung hängt.
Wie kurzfristiges Umplanen im Alltag abläuft, steht ausführlich unter Disposition.
Der Anruf um sieben, und dann?
14 Tage selbst testen oder vorher mit uns telefonieren
Bei dir hängt die Krankmeldung morgens noch am Anruf beim Chef und danach an dessen Gedächtnis? Trag im Testzugang einen Ausfall für einen Tag ein, an dem der Mann schon verplant ist, und schau, was die Planung daraufhin anzeigt. Das ist der Moment, auf den es bei diesem Thema ankommt.
Das sagen Betriebe, die damit arbeiten










Häufig gestellte Fragen
Als Abwesenheit mit Mitarbeiter, Grund und Zeitraum. Der Eintrag kann vom Büro, von der Führungskraft oder vom Mitarbeiter selbst kommen. Danach steht der Ausfall im Kalender, statt nur in einem Telefonat zu existieren. Alle Ausfallgründe führt die Abwesenheitsplanung zusammen.
Ja, wenn du es so einrichtest. Er trägt die Abwesenheit in der App ein, Vorgesetzter und Vertretung werden benachrichtigt. Ob bei euch trotzdem zusätzlich angerufen wird, bleibt eure Regel im Betrieb. Gemeldet wird damit in derselben App, in der die Kolonne auch ihre Zeiten bucht.
Nein. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird von der Lohnabrechnung bei der Krankenkasse abgerufen, das ist ein Lohn- und Kassenthema. Artesa hält den Ausfall für Planung und Zeiterfassung fest und gibt die Daten über Schnittstellen weiter.
Sie bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend gelöscht. Du verteilst sie auf verfügbare Leute oder schiebst sie, die Betroffenen bekommen die Änderung mit. Der Ablauf dahinter steht unter Disposition.
Das legst du je Abwesenheitsart fest. Ist sie als arbeitszeitrelevant markiert, zieht der Tag das Soll nicht ins Minus, obwohl niemand gestempelt hat. Wie das Konto damit rechnet, steht beim Arbeitszeitkonto.
Über die Abwesenheitstabelle, die du gefiltert als CSV exportierst, oder über eine der Schnittstellen. Krankheitstage tauchen außerdem im Stundenzettel auf, damit die Monatsübersicht stimmt. Das Büro prüft die Tage am Monatsende, statt sie zusammenzusuchen.







