Für Monteure und Kolonnen
Kein Zettel mehr, den du abends nachträgst
Eingeführt wird Software vom Chef, benutzen müsst ihr sie. Deshalb steht auf dieser Seite nicht, was der Betrieb davon hat, sondern was sich für dich ändert. Auch das, was nervt.

Der Tag draußen hat genug Reibung: Material fehlt, der Kunde ist nicht da, der Plan ist von letzter Woche. Was nicht dazukommen muss, ist die Suche nach einer Info, die im Büro längst bekannt ist, und der Zettel, den abends noch jemand ausfüllt.
Deshalb hängt alles zu einem Auftrag an einer Stelle und ist auf dem Handy erreichbar. Kein zweites Programm, keine Installation: die Handwerker-App läuft im Browser.
Was sich für dich ändert
Fünf Dinge, die den Tag draußen betreffen
- Du weißt abends, wo du morgen anfängst
Dein Einsatz steht auf dem Handy, mit Adresse und Ansprechpartner. Verschiebt das Büro etwas, siehst du es dort, statt es am nächsten Morgen zu erfahren.
- Alles zum Auftrag liegt auf dem Handy
Was zu tun ist, welche Maße gelten, was beim letzten Termin war: Das hängt an der Auftragsakte und ist unterwegs abrufbar. Du musst nicht im Büro anrufen, um etwas zu erfahren, das dort längst bekannt ist.
- Die Zeit buchst du, während du arbeitest
Kommen, gehen, Pause, direkt auf den Auftrag. Das ist der Unterschied zwischen echten und geschätzten Zeiten: Meistens fängst du ein bisschen früher an und hörst später auf, und über die Woche läppert sich das ordentlich zusammen. Wer den Zettel abends aus dem Gedächtnis füllt, rundet ab und verschenkt genau diese Minuten. Der Stundenzettel füllt sich beim Arbeiten von selbst, und deinen Saldo siehst du selbst, ohne im Büro nachzufragen.
- Ein Foto ersetzt die lange Erklärung
Was vor Ort anders ist als geplant, hängst du als Foto an den Auftrag. Damit fällt der Anruf weg, in dem du beschreibst, wie es auf der Baustelle aussieht. Und weil das Bild am Auftrag hängt und nicht in einem WhatsApp-Verlauf, muss es später keiner suchen. Was besprochen werden muss, läuft im Auftragschat.
- Der Kunde unterschreibt auf dem Gerät
Regiebericht oder Abnahme direkt vor Ort, mit digitaler Unterschrift. Damit bist du den Zettel los: Er liegt nicht im Fahrzeug, er geht nicht zwischen Baustelle und Büro verloren, und niemand fragt dich zwei Wochen später, was da draufstand.
Wann hab ich Dienstag nochmal angefangen? Und welcher Auftrag war das?
Wenn die Zeit beim Arbeiten entsteht, fällt der Abend weg:
- Kein Zettel, den du aus dem Gedächtnis nachträgst.
- Deine Stunden, dein Saldo und dein Resturlaub sind jederzeit einsehbar.
- Urlaub beantragst du dort, wo er auch genehmigt wird.
- Rückfragen aus dem Büro kommen seltener, weil die Antwort am Auftrag hängt.
Was zuerst kommt
Die Sätze, die in jeder Betriebsversammlung fallen
- Das ist doch nur Überwachung
Der berechtigtste Einwand von allen, deshalb zuerst. Und die Antwort ist: Es ist keine Überwachung. Es gibt kein Bewegungsprofil und keine Ortung im Hintergrund. GPS ist optional und hängt an der Buchung: es hält fest, wo gestempelt wurde, und sonst nichts. Erfasst wird das, was vorher auf dem Zettel stand, nur zum richtigen Zeitpunkt. Ob GPS überhaupt eingeschaltet wird, entscheidet der Betrieb, und diese Entscheidung gehört offen besprochen und nicht stillschweigend getroffen.
- Mein Privathandy gebe ich dafür nicht her
Musst du nicht. In der Werkstatt und an der Halle wird per RFID-Chip am Terminal gestempelt, ganz ohne Gerät. Wer draußen arbeitet und kein Diensthandy hat, bespricht das mit dem Betrieb, bevor die App verteilt wird.
- Im Keller habe ich sowieso kein Netz
Ehrliche Antwort: Die App braucht aktuell eine aktive Internetverbindung, an einer Offline-Variante arbeiten wir. Weil pro Buchung nur wenige Daten übertragen werden, reicht auf den meisten Baustellen schon schwacher Empfang. Im echten Funkloch wird am Fahrzeug gestempelt oder die Zeit im Stundenzettel nachgetragen.
- Ich bin kein Computermensch
Was du machst, sind drei Sachen: Einsatz ansehen, stempeln, Foto anhängen. Das ist weniger als in jeder Chat-App. Wer den Rest lernen will, kann, muss aber nicht: Auswertungen und Planung sind nicht deine Ansicht.
- Bisher hat es doch auch funktioniert
Funktioniert hat es, weil jemand die Lücken gefüllt hat. Meistens du, freitagabends aus dem Gedächtnis. Genau der Teil fällt weg, und der Rest deiner Arbeit bleibt, wie er ist.
Was am Ende zählt: Wer was sehen darf, steuert der Betrieb über Rollen. Üblich ist, dass jeder seine eigenen Einsätze und seine eigenen Stunden sieht und nicht die der Kollegen. Grundlagen dazu stehen im Handbuch.
Wenn du das als Chef liest
Diese Seite ist zum Weitergeben gedacht. Was bei der Einführung über Zustimmung entscheidet und welche Reihenfolge sich bewährt hat, zeigen wir im Blog „Mitarbeiter von neuer Software überzeugen" und auf der Seite für die Geschäftsführung.
Ob es ankommt, entscheidet die Kolonne
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Eine Einführung entscheidet sich draußen und nicht im Büro. Erzähl uns, wie eure Zeiten und Rückmeldungen heute reinkommen, dann sagen wir dir, was sich für die Kolonnen wirklich ändert und was nicht.
Häufig gestellte Fragen
Artesa läuft im Browser auf jedem Handy und Tablet, es gibt nichts zu installieren. Ob der Betrieb Geräte stellt oder private genutzt werden, ist eine Frage eurer Regelung und nicht der Software. Erfahrungswerte dazu stehen unter Hardware im Handwerk.
Üblich ist es, weil die Zeit dann stimmt und niemand für andere schätzt. Es geht aber auch anders: Im Bautagesbericht lassen sich Zeiten für weitere Mitarbeiter mit eintragen, in der Werkstatt wird per Chip an der Halle gestempelt, und buchen kann auch das Büro. Was bei euch gilt, ist eine Absprache im Betrieb.
Beides direkt in der App: Urlaubsantrag stellen, Krankmeldung hinterlegen. Du siehst den Stand selbst und musst nicht nachfragen, ob der Antrag angekommen ist.
Korrigieren lässt sich das, die Freigabe läuft im Büro. Vertippen ist kein Drama, es ist derselbe Vorgang wie eine Korrektur auf dem Papierzettel, nur ohne Suchen.
Nein, sofern der Betrieb die Rollen nicht ausdrücklich anders setzt. Standard ist: jeder seine eigenen. Auswerten kann das Büro, so wie es die Zettel vorher auch ausgewertet hat.
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