Werkstatt und Montage

Zwei Welten, eine Kapazität

Die meisten Planungswerkzeuge sind für einen von zwei Betrieben gebaut: für den, der ausschließlich draußen arbeitet, oder für den, der ausschließlich in der Halle produziert. Betriebe mit beidem fallen dazwischen.

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Plantafel mit Arbeitsschritten von Zuschnitt über Aufmaß bis Montage

Tischlereien, Treppenbauer, Metallbauer, Holzbauer: In diesen Betrieben entsteht das Produkt in der Werkstatt und wird beim Kunden eingebaut. Zwei Arbeitsorte, zwei Taktungen, aber dieselben Leute und dieselbe Woche.

Genau hier tut es weh, wenn Software nur eine Seite kennt. Ein Baustellen-Tool sieht die Halle nicht, ein Werkstatt-System sieht die Montage nicht. Am Ende führt jemand die Verbindung im Kopf, und die ist beim ersten Krankheitsfall weg.

Was hier anders läuft

Vier Reibungspunkte, die es nur in dieser Konstellation gibt

  • Die Halle arbeitet vor, die Montage zieht nach

    Was in der Werkstatt zwei Tage länger dauert, verschiebt den Montagetermin beim Kunden. Beides gehört deshalb in dieselbe Planung: Werkstattplanung und Montageplanung.

  • Dieselben Leute an beiden Orten

    Morgens Zuschnitt, nachmittags Aufmaß. Wer nur die Baustelle plant, verplant die Werkstattzeit derselben Person ein zweites Mal. Die Kapazitätsplanung muss beide Seiten kennen.

  • Termine werden zugesagt, bevor die Fertigung bestätigt hat

    Der Montagetermin steht beim Kunden im Kalender, die Halle erfährt es später. Mit Arbeitsschritten am Auftrag hängt der Termin an der Vorleistung und nicht an einer Zusage.

  • Werkstatt- und Baustellenzeiten in getrennten Töpfen

    Wenn Hallenstunden im einen und Montagestunden im anderen System liegen, lässt sich kein Auftrag sauber nachrechnen. Bei der Projektzeiterfassung laufen beide auf denselben Auftrag.

Früher

Ist die Treppe fertig? Wir stehen hier.

Montage ruft in der Halle an
Heute

Wenn Fertigung und Montage in derselben Planung stehen, erübrigt sich der Anruf:

  • Der Montagetermin hängt sichtbar am Arbeitsschritt davor.
  • Verzögerungen in der Halle sind in der Wochenplanung zu sehen.
  • Wer morgens in der Werkstatt steht, ist nachmittags nicht doppelt verplant.
  • Zeiten aus Halle und Baustelle landen auf demselben Auftrag.

Wo unsere Grenze liegt

Was wir nicht sind

Artesa ist keine PPS. Maschinenbelegung, Stücklisten und Materialdisposition bilden wir nicht ab. Was wir abbilden, ist die Einsatzplanung über beide Orte hinweg: wer wann woran arbeitet, in welcher Reihenfolge, mit welchen Zeiten am Auftrag.

Wer eine echte Fertigungssteuerung braucht, behält sie und bindet Artesa daneben ein. Wie so ein Nebeneinander aussieht, zeigt Neben bestehender Software.

Dieselben Leute für Halle und Baustelle

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Wenn bei euch Halle und Baustelle um dieselben Leute konkurrieren, erzähl uns von einer typischen Woche. Daran hört man am schnellsten, ob Artesa das abbildet.

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