Artesa und craftboxx
Wo die Plantafel aufhört
craftboxx und Artesa stehen in derselben Ecke des Markts: Planung, Zeiten, Doku, und beide verzichten bewusst auf Angebot und Rechnung. Damit entscheidet sich der Vergleich vollständig an der Planung. Genau da gehen die beiden auseinander.
craftboxx bewirbt sich selbst als Lösung „ideal für Betriebe ab 10 Mitarbeitern" und „ab 10 Mitarbeitern und mehreren Teams". Damit zielen beide auf dieselben Betriebe. Wer hier eine Trennlinie nach Mitarbeiterzahl zieht, macht es sich zu einfach.
An der Oberfläche sieht deshalb vieles gleich aus: digitale Plantafel, mobile Zeiterfassung, Buchhaltung per Schnittstelle. Eine Featureliste bringt hier niemanden weiter, weil beide Listen dieselben Wörter enthalten.
Der Unterschied sitzt darunter. Die Frage dazu ist nicht, wie groß ihr seid, sondern wie eure Planung aufgebaut ist: Reicht Termin plus Person, oder besteht ein Auftrag aus mehreren Arbeitsschritten mit Abhängigkeiten, Kapazitäten und einer Werkstatt, die mit der Baustelle abgestimmt werden muss?
- Bewusst wenig Funktionen
Weniger Möglichkeiten heißt weniger, das im Alltag ignoriert wird.
- Grundlagen abgedeckt
Plantafel, mobile Zeiten, Fotodoku, Anbindung an die Buchhaltung.
- Passt für
Betriebe, deren Planung mit Termin und zugewiesener Person auskommt und dabei bleiben soll.
- Kapazitäten statt nur Termine
Arbeitsschritte, Abhängigkeiten und die Frage, ob die Woche überhaupt aufgeht.
- Werkstatt und Baustelle
Vorfertigung und Montage auf derselben Planung.
- Passt für
Betriebe, deren Aufträge aus mehreren Arbeitsschritten bestehen und deren Planung mitwachsen muss.
Wann craftboxx die bessere Wahl ist
Wenn eure Planung im Kern aus Termin und zugewiesener Person besteht und das auch so bleiben soll, reicht eine bewusst schlanke Lösung. Artesa hat mehr Möglichkeiten, und wo diese Tiefe nicht gebraucht wird, ist sie eher Ballast als Vorteil.
Was gegen die schlanke Lösung spricht, ist nicht der Einstieg, sondern die Decke. Klein anfangen geht bei Artesa genauso: mit zwei Kolonnen statt mit dem ganzen Betrieb, mit einem Arbeitsbereich statt mit der ganzen Werkstatt, erst die Zeiterfassung und die Planung ein halbes Jahr später. Lizenzen kommen dazu, wenn der nächste Bereich dran ist.
Der Unterschied ist, was danach passiert. Die Tiefe liegt bereit, wenn ein Auftrag aus mehreren Arbeitsschritten besteht und die Werkstatt der Baustelle vorarbeiten muss. Wer diese Decke absehbar vor sich hat, führt sonst zweimal Software ein statt einmal.
Wann Artesa die bessere Wahl ist
Sobald mehrere Kolonnen parallel laufen, Aufträge aus mehreren Arbeitsschritten mit Abhängigkeiten bestehen und die Werkstatt mit der Baustelle abgestimmt werden muss, reicht Termin plus Person nicht mehr. Dann brauchst du Kapazitätsplanung, Montageplanung und eine Auftragsstruktur mit Arbeitsschritten.
Das ist die Grenze, an der Betriebe typischerweise von einer schlanken zu einer tieferen Lösung wechseln. Sie verläuft entlang der Planungsart, nicht entlang der Mitarbeiterzahl.
Weil keines der beiden Systeme das Büro übernimmt, muss sich die Software allein in der Planung bezahlen. Dann zählt, wie weit sie dort reicht.
Zur Fairness
craftboxx führt selbst vier Vergleichsseiten gegen HERO, Plancraft, Meisterwerk und ToolTime. Artesa kommt darin bislang nicht vor. Die Zielgruppenangaben auf dieser Seite stammen aus craftboxx' eigenem Auftritt, damit sie überprüfbar bleiben. Was craftboxx heute kann, steht auf craftboxx.de, und im Zweifel gilt deren Seite und nicht unsere.
Arbeitsschritte statt nur Termine
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Ihr seid an der Grenze, an der die bisherige Lösung nicht mehr mitkommt? Genau dieser Übergang ist unser Zuhause. Erzähl uns, wo es hakt.
Das sagen Betriebe, die damit arbeiten










Häufig gestellte Fragen
Nein, beide bewusst nicht. Das ist die auffälligste Gemeinsamkeit. Beide setzen darauf, dass die Buchhaltung per Schnittstelle angebunden wird. Bei Artesa steht unter Schnittstellen, was möglich ist.
Nein. Du kannst mit einem Teil des Betriebs und einem Teil der Funktionen anfangen, oft erst mit der Zeiterfassung, und den Rest dazunehmen, wenn der erste Teil läuft. Lizenzen buchst du dazu, statt sie von Anfang an für jeden zu bezahlen. Die Einrichtung läuft dabei neben dem Tagesgeschäft, in der Regel in zwei bis vier Wochen.
Ein Auftrag ist bei Artesa keine Zeile im Kalender, sondern eine Kette von Arbeitsschritten, die aufeinander warten können. Dazu kommen Kapazitätsplanung über alle Kolonnen, Montageplanung und die Werkstatt auf derselben Planung wie die Baustelle.
Erfahrungsgemäß dann, wenn eine Person die Wochenplanung nicht mehr im Kopf hat, wenn mehrere Kolonnen um dieselben Leute konkurrieren oder wenn Werkstatt und Baustelle sich gegenseitig blockieren. Nicht an der Mitarbeiterzahl allein festmachen.
Stammdaten lassen sich per CSV importieren. Was in deinem Fall sinnvoll ist, klären wir am besten im Erstgespräch.
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Wie tief eine Planung reichen muss und wann ein Wechsel dran ist
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